In der ersten Staffel des Relaunches von „Mama sorgt für sich“ nehme dich mit in eine Welt, die ich durch meine Weiterbildung zum FREL®-Coach kennengelernt und die mich intensiv geprägt hat: das FREL®-Coaching. Ich durfte es aus ganz vielen Perspektiven kennen- und auch lieben lernen. Und es bereicht, vertieft und komplettiert seit dem all meine bisherigen Coaching- und Workshopangebote für Eltern.

Podcast-Episode S1/E1
FREL®-Coaching – was ist das eigentlich?

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FREL®-Coaching: Es geht um dich

FREL® steht für friedvolle Elternschaft. Entwickelt hat es Annegret Sperl, und sie beschreibt es selbst so:

FREL® vereint die Haltung der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg mit systemischen Ansätzen für das Eltern-Coaching, schärft das Bewusstsein für innere Anteile und ermöglicht nachhaltige Veränderungen im Nervensystem durch körperorientierte Ansätze. Diese einmalige Verflechtung – das ist FREL®.

Ich persönlich finde: Im FREL®-Coaching geht es um sehr viel mehr als um Elternschaft. In einem FREL®-Coaching-Prozess geht es früher oder später immer um tiefere Themen als die Frage, wie du diese oder jene herausfordernde Situation mit deinem Kind meisterst.

Es geht im Kern um die Grundlagen, die es für einen friedvollen Umgang mit dir selbst braucht. Und das strahlt natürlich auch in alle anderen Lebensbereiche aus – Partnerschaft, Familie, Beruf.

Es geht dabei gar nicht in erster Linie um spezielle Erziehungsmethoden oder Tools, die du bei deinen Kindern anwenden musst. Müssen musst du sowieso nichts. Es geht um eine Haltung, in die du hineinwachsen darfst – nicht um eine, die du dir überstülpen musst.

Ein Prozess, kein Pflaster zum Drüberkleben

Genau das will ich betonen: FREL®-Coaching ist immer ein Prozess. Das betrifft die einzelne Coaching-Stunde genauso wie den meist mehrere Monate andauernden Coaching-Prozess – und auch die Umsetzung und Integration in deinen Alltag danach.

Ein FREL®-Coaching liefert selten schnelle Lösungen. Sein Erfolg zeigt sich durch einen organischen, langsamen und dadurch auch nachhaltigen Veränderungsprozess. Das ist ein bewusstes Gegenmodell zu dem, was uns täglich umgibt: dem 27. Reel, das dir verspricht, dass dein Kind mit sieben geheimen Zutaten endlich das macht, was du willst.

Sympathikus & Parasympathikus: ein Blick ins Nervensystem

Ein zentraler Baustein im FREL®-Coaching ist das Nervensystem. Kurz gesagt gibt es zwei gesunde Zustände unseres autonomen Nervensystems:

  • den aktiven Sympathikus – unser sympathisches Nervensystem
  • und den von Entspannung geprägten Parasympathikus – unser parasympathisches Nervensystem

Beide Zustände gehören zu einem gesunden Leben dazu, und keiner ist „besser“ als der andere. Wichtig ist der regelmäßige Wechsel zwischen beiden: Anspannung, um mit Energie die Aufgaben zu meistern, die das Leben dir stellt. Entspannung, damit du zur Ruhe kommst und wieder Kraft sammelst – ähnlich wie Ruhetage im Sport, die dein Körper zur Regeneration braucht.

Durch unseren vollgepackten Alltag befindet sich das Nervensystem sehr vieler Menschen – und gerade auch Eltern – in einem nahezu dauerhaften sympathischen Zustand. Es fehlt der natürliche Wechsel.

Wo FREL®-Coaching konkret ansetzt

Genau hier setzt FREL®-Coaching an: Mit körperorientierten Interventionen stellen wir den Kontakt zu dir selbst her – ja, auch ich mache das immer mit. Erst dann lässt sich viel besser einschätzen, was gerade hilfreich ist, um in kleinen Schritten wieder mehr parasympathische Energie in dein Leben einzuladen.

Mit Worten lässt sich das, was durch FREL®-Coaching spürbar wird, oft nur schwer einfangen. Wenn dich das anspricht, worüber ich heute erzählt habe, lade ich dich sehr gerne ein, selbst einen ganz sanften ersten Schritt zu gehen.

Minikurs für 0€: Wenn Wissen nicht reicht – ein körperorientierter Einstieg in die friedvolle Elternschaft

Ich habe dafür einen kostenfreien Minikurs entwickelt: fünf Tage mit kurzen E-Mails, zwei begleitenden Audios und kleinen Regulationsübungen, die dir helfen, vom Denken ins Spüren zu kommen – nicht nur in der Theorie, sondern durch eigenes Erleben. Vielleicht magst du dir diesen ersten Schritt schenken, bevor du ihn – wie es uns mit den Dingen, die wir eigentlich für uns selbst tun wollen, so oft passiert – wieder aufschiebst.

Und wenn du dir darüber hinaus persönliche Begleitung wünschst: In einem unverbindlichen Kennenlerngespräch schauen wir gemeinsam, was du gerade brauchst und wie ich dich dabei unterstützen kann.

Weiter geht’s in der nächsten Folge: S1/E2 – Was alles auf einer FREL®-Coaching Reise entstehen kann.

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