Zum Jahreswechsel fragen sich viele:
„War ich im letzten Jahr ein Gewinner oder ein Verlierer?“
Gewinner zu sein bedeutet für viele,
das Gefühl zu erzeugen,
gut genug zu sein.
Für einen kurzen Moment.
Unser Wert bestimmt sich aber nicht
durch den Vergleich mit anderen.
In der Bibel heißt es:
„Selig sind die Sanftmütigen.“
„Selig sind, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit.“
„Selig sind die Barmherzigen.“
„Selig sind, die ein reines Herz haben.“
„Selig sind, die Frieden stiften.“
Eine völlig andere Weltsicht, als die,
die viele Menschen in dieser Welt gerade leben.
Dein Wert hängt nicht davon ab,
ob du dich durchgesetzt hast.
Bei Gott gibt es keinen Sieg,
der andere klein macht.
Das Leben bekommt keine Tiefe
durch die großen Erfolge,
sondern eher durch Verluste oder Brüche.
Denn aus ihnen kann Mut entstehen.
Mut, nicht mehr alles mitzumachen.
Manche Verluste retten uns vor einem Leben,
das wir gar nicht wollten.
Stelle dir (zum Jahreswechsel) also lieber die Frage:
„Welches Spiel habe ich letztes Jahr gespielt?“
Und mit Blick auf die Zukunft:
„Will ich es weiterspielen? Oder wage ich jetzt ein Leben,
in dem Würde nicht gewonnen werden muss?“
Ein Leben,
in dem ich nicht ständig vergleichen muss.
Ein Leben,
in dem ich nicht klein werde
nur weil andere größer werden.
Ein Leben,
in dem ich nicht Sieger sein muss,
um wertvoll zu sein
Betrachte das nicht als Vorsatz oder Aufgabe,
um dich selbst zu optimieren.
Sondern als Entscheidung:
Ich steige aus diesem Spiel aus,
das mich ständig bewertet.
Ich lasse mir meine Würde nicht nehmen,
aber ich muss sie mir auch nicht erst verdienen.
Denn für dieses Vorhaben muss auch niemand klein gemacht werden.
Inspiriert durch Patrick Smith
https://open.spotify.com/episode/3Y3…

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