Sicherheit ist eines der grundlegeneden Bedürfnisse, das ich im Coaching gerne erkunde. Denn beim Bedürfnis der Sicherheit stehen meist nicht die Aspekte der „äußere Sicherheit“ im Vordergrund, also dass wir in einem sicheren Land leben oder dass im Familienalltag alles unter Kontrolle ist. Meistens sprechen im im Kontext eines FREL®-Coachings von etwas viel Leiserem: dieses innere Empfinden von Sicherheit, bei mir sein zu können und mich sicher zu fühlen.
Innere Sicherheit heißt für mich: Ein Nervensystem ist gerade nicht im Alarmmodus. Ich bin im Kontakt mit mir selbst, mit meinem Körper, meinen Gefühlen, meinen Bedürfnissen – und in einer entspannten Verbundenheit mit den Menschen um mich herum.
Sicherheit heißt nicht: Alles läuft glatt
Wenn dein Nervensystem aktiviert ist – im Kämpfen-oder-Fliehen-Modus, oder in der Erstarrung, die sich anfühlt wie „ich kann nicht mehr“ – dann ist genau diese Verbindung zu dir selbst unterbrochen. Und dann kannst du kaum reflektiert handeln, egal wie viel du eigentlich weißt oder wie sehr du es besser machen willst.
Innere Sicherheit bedeutet nicht, dass alles glatt läuft.
Es bedeutet: Ich wackle vielleicht auch mal, aber ich bin immer noch mit mir verbunden.
Das ist ein großer Unterschied. Und er verändert etwas daran, wie du auf dich selbst schaust, wenn ein Tag mal nicht so lief, wie du es dir vorgenommen hattest. Nicht die komplette Abwesenheit von Unsicherheit macht dich sicher – sondern dass du dabei bei dir bleibst.
Ausprobieren
Nimm dir heute Abend, wenn es ruhig wird, mal einen kurzen Moment Zeit. Nicht um den Tag zu bewerten, sondern um nachzuspüren: Wo in deinem Körper merkst du gerade Anspannung, wo Ruhe? Du musst nichts verändern – schau einfach nur mal genauer hin.
Reflexionsfrage
Wann fühlst du dich als Mutter wirklich sicher? Nicht perfekt, aber sicher. Und wie fühlt sich das in deinem Körper an?
