28 Januar 2018

Fastenzeit – 7 Wochen ohne

Zu dieser Aktion gibt es mittlerweile ein eBook mit allen Inhalten.
Den Link findet ihr am Ende des Beitrags.

Nachdem die Aktion „Mit mehr Achtsamkeit durch den Dezember“ bei euch so gut ankam, habe ich direkt mit in den Vorbereitungen für die nächste Aktion begonnen. Diesmal möchte ich mit euch die Fastenzeit, also die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag, gemeinsam unter ein besonderes Motto stellen:

„7 Wochen ohne Überforderung“

 

„Mir ist gerade alles zu viel. Ich habe im Moment so viel Stress und bin so müde und erschöpft. Ich würde am liebsten einfach nur schlafen und gar nichts müssen. Aber das geht ja nicht…“

 

Für viele Mamas gehören solche Sätze zum Alltag dazu. Gestresst zu sein ist ja auch irgendwie normal und fast schon obligatorisch. Aber die Tatsache, dass viele Menschen das genau so empfinden, macht die Sache an sich aber weder besser noch gesünder. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Stress eines der größten Gesundheitsrisiken des 21. Jahrhunderts.

Stress lass nach

Stress ist ein allgegenwärtiges Phänomen, das aber nicht zwangsläufig negativ sein muss. Es gibt nämlich auch positiven Stress (Eustress), aber eben auch negativen Stress (Dystress). Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung der einzelnen Stressfaktoren, die unsere Wahrnehmung und unser Verhalten maßgeblich beeinflussen. Stress entsteht also im Kopf!

Wenn es kein Gegengewicht in Form von Regeneration und Erholung und keine Reflexionsmöglichkeiten gibt, ist ein Zustand der Überforderung schnell erreicht. Ist die Belastungsgrenze erreicht, würde man am liebsten alles hinschmeißen; man kann den Kindern nicht mehr so liebevoll begegnen, wie man das eigentlich möchte, und die Gefahr von Suchtverhalten und Partnerschaftsproblemen steigt. Und dann kann es sein, dass man schon mitten in einem Burnoutprozess drin steckt und nicht mehr der Akteur seines eigenen Lebens ist, weil einem einfach die Kraft dazu fehlt.

Es wird also dann problematisch, wenn es zwischen den Stressphasen keine Erholungsphasen mehr gibt. Und wenn aus dem Gefühl der Herausforderung ein ständiges Gefühl von Überforderung wird. Das Zusammenspiel von inneren und äußeren Faktoren ist sehr komplex und das Gefühl von Überforderung zudem sehr subjektiv. Daher gibt es in der Regel keine schnellen und einfachen Lösungen. Jeder Mensch ist einfach individuell und unterschiedlich belastbar und hat ein anderes Stressempfinden.

Überforderung fasten?!?

Fasten bedeutet, dass man eine Zeit lang auf etwas verzichtet, um sich stattdessen auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren. Fasten ist also eine spirituelle Übung. Und wenn man sich 7 Wochen Zeit nimmt, um alte Gewohnheiten zu hinter sich zu lassen, dann strahlt das auch auf die restlichen Wochen des Jahres aus.

Deswegen möchte ich dich einladen in diesem Jahr die Fastenzeit dazu zu nutzen, ein Experiment zu wagen. Gemeinsam wollen wir „7 Wochen ohne Überforderung“ wagen. Das bedeutet nicht, dass wir für 7 Wochen in den Urlaub fahren und ausspannen, sondern wir wagen dieses Experiment direkt in unserem normalen Alltag. Denn nur wenn wir es schaffen unser Stresslevel im Alltag zu senken, dann kann das langfristige Veränderungen bewirken.

Überforderung zu fasten klingt erstmal ein bisschen verrückt, denn die Überforderung kommt doch von außen und ich habe darauf doch keinen oder nur sehr wenig Einfluss!?! Doch das geht! Lasst uns gemeinsam die Stellschrauben entdecken. Ich habe mich für diesen Kurs vom gleichnamigen Buch von Julia Warkentin inspirieren lassen und habe vielfältige Impulse für euch vorbereitet.

Gemeinsam wollen wir

  • einfach mal den Fuß vom Gaspedal nehmen und stattdessen langsamer, weniger, achtsamer und ruhiger leben
  • die Ursachen deiner Überforderung entdecken und individuell passende Strategien entwickeln

Du bekommst dafür wertvolle und vielseitige Impulse von mir und kannst dich in meiner Facebookgruppe FAmiLy with love – das Dorf mit anderen Mamas austauschen.


Da diese Aktion natürlich schon vorbei ist, könnt ihr euch nicht mehr anmelden, ABER:

Ich habe alle schriftlichen Inputs, die es während der 7 Wochen gab in einem eBook zusammengefasst, das ihr hier findet:


Schlagwörter: , , , ,
Copyright 2018. All rights reserved.

Verfasst 28. Januar 2018 von Julia Otterbein in category "Mama-Burnout

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*