Journaling wird an vielen Stellen als besonders effektives Tool der Persönlichkeitsentwicklung empfohlen, u.a. bei Hal Elrot (Miracle Morning). Es gibt inzwischen zahlreiche, wunderschöne Journals zum Kaufen, zum Teil sogar mit vorgedruckter Struktur (Das 6 Minuten Tagebuch). Die eine oder andere hat also den Begriff vielleicht schon mal gehört, aber was sich so genau dahinter verbirgt und wie man so etwas macht ist vielleicht nicht ganz so klar.

Journaling umschreibt das Aufschreiben von deinen Gedanken, die dir so im Kopf rumschwirren, zusammen mit deinen Gefühlen. Also ähnlich wie ein Tagebuch, erweitert durch das Niederschreiben deiner Gefühle.

https://www.mindhelp.de/zufrieden-glucklich-journaling/ 

Das ist für mich eine sehr treffende Beschreibung. Denn wenn ich nicht nur bloß die Ereignisse eines Tages, sondern eben auch meine Gefühle und Gedanken notiere, dann bringe ich mich dabei in eine tiefe Reflexion. Ein bisschen so als würde ich mit einer Lupe auf meinen Alltag und in meinen Kopf hineinschauen. Es ist eine bewusste Auseinandersetzung mit Deinem Inneren, Deinen Gedanken und Deinen Gefühlen auf dem Papier.

Trotzdem fragst Du Dich vielleicht, warum Du als Mutter, wo Du doch eh schon zu wenig Zeit für alles hast, jetzt ausgerechnet auch noch mit dem Journaling anfangen solltest. Für mich ist Journaling eine Form der Selbstfürsorge, die mich (wieder) in die Selbstbestimmung führt. Denn in dem Moment, wenn ich mir Zeit zum Reflektieren nehme, passieren mir die Dinge in meinem Leben nicht mehr nur unbewusst, sondern ich schaue mir die Dinge bewusst an und kann dadurch aktive und selbstbestimmte Entscheidungen treffen.

Ich habe insgesamt 9 Gründe für Dich zusammengestellt und selbst, wenn Dich nur ein oder zwei dieser Gründe ansprechen, weil Du das Gefühl hast, dass Dir im Moment genau das in Deinem Leben fehlt, dann rufe ich Dir liebevoll zu: „Probier’s aus!“

Am besten beim „Journaling-Sommer 2020“ in meiner Facebookgruppe „Endlich Ich! Für Deine entspannte Mutterschaft

1. Journaling gibt Dir Struktur und ist eine kraftvolle Gewohnheit in Deinem Alltag

Wenn Du immer zu einer bestimmten Tageszeit journalst, dann schaffst Du Dir dadurch ein Ritual, das Dir Zeit für Dich schenkt, Deinen Tag strukturiert und somit zu einer positiven Gewohnheit in Deinem Leben wird.

2. Journaling gibt Dir Klarheit in Deinen Gedanken und Gefühlen

In dem Moment, wo Du Deine Gedanken und Gefühle handschriftlich zu Papier bringst, bekommst Du mehr Struktur und Klarheit, kannst Deine Gedanken und Gefühle in Deine gewünschte Richtung lenken und z.B. leichter Entscheidungen treffen.

3. Journaling hilft Dir beim Reflektieren von Ereignissen

Wenn Dich bestimmte Ereignisse in Deinem Alltag emotional herausfordern, kannst Du diese durch Journaling besser reflektieren und kannst Deine Gefühle besser sortieren und herausfinden, was genau die Auslöser Deiner Gefühle waren.

4. Journaling hilft Dir beim Fokussieren auf Deine Ziele

In unserem meist durchgetakten Mama-Alltag verlieren wir aufgrund der Erwartungen von außen schnell unsere persönlichen Ziele aus den Augen. Beim Journaln kannst Du täglich überprüfen, ob Du noch auf Deinem Kurs bist oder was Dich davon abgebracht hat.

5. Journaling verknüpft Deine rechte und linke Gehirnhälfte

Beim Schreiben mit der Hand werden beide Gehirnhälften besser verknüpft und Du kommst auf kreative Lösungen, die Dir beim Tippen verwehrt bleiben.

6. Journaling lenkt Deinen Fokus auf Dankbarkeit

Du kannst das Journaln mit einer Dankbarkeitsübung verbinden und sorgst somit, auch ohne das Journal in der Hand zu haben, für einen dankbareren Blick auf die Fülle in Deinem Leben.

7. Journaling schafft Bewusstsein für Deine Erfolge

Auch Deine Stärken und persönlichen Erfolge werden einen Platz in Deinem Journal bekommen und so nehmen automatisch die Misserfolge nicht mehr so viel Raum in Deinem Denken ein.

8. Journaling ist ein starkes Tool für Deine Persönlichkeitsentwicklung (von innen nach außen)

Journaling hilft Dir wieder mehr von innen heraus zu leben, Dein Leben aktiv zu gestalten und nicht mehr passiv von außen gelebt zu werden.

9. Journaling ist ein Messinstrument für Dein persönliches Wachstum & Deine individuelle Fortschritte

Wenn Du hin und wieder in Deinem Journal zurückblätterst, wirst Du erkennen können, welche Entwicklung Du bisher gemacht hast, welche Herausforderungen Du gemeistert hast und wie Du daran gewachsen bist.

Du siehst Journaling ist eines der stärksten Tools für persönliche Weiterentwicklung. Mich hat das überzeugt und ich habe damit vor einiger Zeit angefangen. Und es hat meinen Blick auf meine Leben wirklich verändert. Ich stelle mich seitdem immer öfter kleinen Herausforderungen und wachse nahezu täglich über mich heraus. Und das ist ein wunderbares Gefühl. Ich fühle mich dadurch so viel selbstbestimmter.

 

Und deshalb gibt es im August den „Journaling-Sommer 2020“ in meiner Facebook-Gruppe. Herzliche Einladung dazu!!!

Mama-Auszeit

Wir werden im August 3 Wochen lang jeweils zu einem Oberthema mit Hilfe mehrerer Fragen unsere Gedanken und Gefühle zu Papier bringen. Jede für sich allein und doch gemeinsam. Es wird jeden Montag in der Facebook-Gruppe ein von mir eingesprochenes, meditatives Audio mit den Fragen zum Wochenthema geben. Und dann könnt ihr selbst entscheiden, ob ihr euch jeden Tag für Journaling Zeit nehmen wollt oder einen anderen für euch passenden Rhythmus wählt.

Ich empfehle das tägliche Schreiben sehr und gleichzeitig weiß ich, dass es nicht immer so klappt, wie man es sich wünscht. Deshalb sei gnädig mit Dir selbst und genieße die Zeit, die Du Dir nehmen kannst, auch wenn es nur einmal in der Woche ist und Du nur eine der vorgeschlagenen Fragen für Dich beantwortest.

Nimm Dir ca. 30 Minuten Zeit und schreibe einfach drauf los – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Lass Dich von meinen Fragen im Audio leiten oder schalte es aus, wenn Du merkst, dass Du in einen Flow gekommen bist, bei dem Du keine Anleitung mehr brauchst.

Wer mag, kann sich auch gerne in der Facebook Gruppe austauschen. Über das Journaling an sich (Hürden, Hindernisse, Erfolgserlebnisse und Aha-Momente) und gerne auch über konkrete Erkenntnisse aus den Fragen. Ganz wie ihr mögt.

Hier geht’s Du zu meiner Facebookgruppe für Mütter!

 

Von Herzen,